Ordnung vor Software: Warum Digitalisierung mit einem Ablageplan beginnt

Ablageplan, Rollen statt Personen und saubere Übergaben: das Fundament, ohne das kein Werkzeug hilft.

Der häufigste Fehler bei der Digitalisierung im Verein: Man installiert ein Werkzeug und hofft, dass sich der Rest von selbst ordnet. Das passiert nie.

Erst die Fragen, dann die Software

  • Welche Dokumente gibt es, und welche müssen wie lange aufbewahrt werden?
  • Wer braucht Zugriff auf was, und wer darf ändern?
  • Welche Abläufe wiederholen sich jedes Jahr, jeden Monat, jede Woche?
  • Was passiert, wenn jemand sein Amt abgibt?

Ein Ablageplan, der zu Paperless passt

Statt tief verschachtelter Ordner arbeite ich mit wenigen Dokumenttypen, Korrespondenten und Schlagworten. So findet man ein Protokoll über die Suche statt über den Pfad, und neue Dokumente lassen sich automatisch einsortieren.

Rollen statt Personen

Rechte hängen an Rollen wie „Kasse“ oder „Vorsitz“, nicht an Namen. Wechselt jemand das Amt, wechselt nur die Zuordnung. In Admidio lässt sich das sauber abbilden, und n8n kann die Rollen in die anderen Systeme übertragen.

Gute Struktur erkennt man daran, dass sie auch ohne die Person funktioniert, die sie gebaut hat.

Moin!

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Ob eigener Verein, Homelab oder einfach Neugier: Ich freue mich über Fragen und Erfahrungen.