Hier steht alles, was man für eine eigene Vereins-Infrastruktur braucht: von der Hardware bis zur fertigen Anwendung. Jedes Kapitel erklärt, was ein Baustein ist, wofür man ihn braucht, wie man ihn installiert und einrichtet.
So hängt alles zusammen
Auf dem Thin Client läuft Proxmox. Darin bekommt jeder Dienst seinen eigenen, schlanken LXC-Container, alle geklont aus derselben Vorlage und gemeinsam verwaltet mit Ansible. Nach außen ist nur der Proxy sichtbar.
Internet
│ Domain + DNS (docs.meinverein.de, www.meinverein.de …)
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Router ── Portfreigabe 80/443 oder Tunnel
│
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Thin Client ── Proxmox VE
├── 9000 tpl-debian Vorlage für alle Container
├── 100 proxy nginx + HTTPS ◀── einziger Zugang von außen
├── 101 login Keycloak (optional)
├── 102 status Uptime Kuma
├── 110 paperless Dokumente
├── 111 medien ResourceSpace
├── 112 mitglieder Admidio
├── 113 flows n8n
├── 114 web WordPress
├── 115 cloud Nextcloud
├── 116 tresor Vaultwarden
└── Backups → USB-Platte / NAS
Ansible (Laptop oder Container 120) ──▶ Updates und Einrichtung für alle
Die Reihenfolge
Die Grundlagen braucht jede Anwendung, die Anwendungen selbst kann man einzeln und nach Bedarf ergänzen.
01 · GrundlagenHardware: der Thin Client
03 · GrundlagenLXC-Vorlage erstellen und klonen
04 · GrundlagenAnsible: alles automatisch
05 · GrundlagenDomain, DNS & Erreichbarkeit
06 · Grundlagennginx als Reverse Proxy
Was man mitbringen sollte
- keine Angst vor der Kommandozeile: Die meisten Schritte sind Befehle zum Kopieren,
- einen Rechner mit SSH-Client (unter macOS und Linux eingebaut, unter Windows im Terminal enthalten),
- Zugriff auf den Router und auf die Domain-Verwaltung,
- ein paar Abende Zeit. Der Aufbau ist kein Hexenwerk, aber auch nicht in einer Stunde erledigt.
Ehrlicher Hinweis: Selbst hosten heißt auch selbst verantworten. Updates, Backups und Sicherheit erledigen sich nicht von allein. Wer das nicht dauerhaft übernehmen kann oder möchte, sollte das vorher klären. Ich helfe gern weiter.